Der Teufel

FACEBOOK-AVATAR_180x180pxDer Teufel ist „Kulturgut“. Wir finden ihn in Kunst und Malerei, in Theaterstücken, in Filmen und im Märchen. Zu einem der bekanntesten zählt „Der Teufel mit den 3 Goldenen Haaren“ von den Gebrüder Grimm. In diesem Märchen ist der Teufel allerdings eher schlau und listig als bösartig, auch Seiten, die der Teufel verkörpert. Neben Dantes Göttlicher Komödie, in der Dante mit dem Seelenführer Vergil in die Hölle hinuntersteigt, zählt auch Goethes Faust zu den Meisterwerken der Literatur, in denen der Teufel als Mephisto eine tragende Rolle spielt.
Auch wenn wir nur ungern an den Teufel denken, so taucht er doch in unserem täglichen Sprachgebrauch auf.

Wenn wir jemanden loswerden wollen „jagen wir ihn zum Teufel“, oder wir befehlen: „Scher dich zum Teufel“,

wir alle kennen den „Fehlerteufel“, der sich in unsere Arbeit einschleicht,

wenn wir ein kleineres Übel durch ein größeres eintauschen „treiben wir den Teufel mit dem Beelzebub aus“,

wir fürchten „weder Tod noch Teufel“ (oder doch?),

wenn wir uns etwa in eine Arbeit vertiefen und nicht zurechtkommen, dann „steckt der Teufel im Detail“,

manchmal fürchten wir etwas „wie der Teufel das Weihwasser“,

bisweilen ist es unumgänglich, einen „Pakt mit dem Teufel zu schließen”,

wenn wir uns in einer unangenehmen Lage befinden, sind wir „in Teufels Küche“….

All diese Ausdrücke bezeichnen Negatives, aber wir kennen auch die Faszination des Bösen, etwa wenn wir anerkennend sagen: Das ist ein „Teufelskerl“, und so manches bereitet uns ein „teuflisches Vergnügen“ oder entlockt uns ein „teuflisches Grinsen“.

Doch was ist es eigentlich, das uns solche Angst bereitet und uns gleichzeitig so fasziniert?

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